MEIN JAHRESRÜCKBLICK 2025

„Wenn alles zerbricht, bin ich frei.“

2025 war kein Jahr, das sich leicht erzählen lässt.
Es war ein Jahr, das mich gezwungen hat, sehr ehrlich zu werden.
Radikal ehrlich.

2025 fühlte sich an wie der Endschliff einer Initiation,
die seit Januar 2021 durch mein Leben läuft.
Eine Initiation, die mich entkleidet.

Schicht für Schicht.
Bis ich erkenne, wer ich in Wahrheit bin.

Und wenn ich es in einem Satz zusammenfassen müsste, dann wäre es dieser:

Wenn im Außen alles zerbricht,
wird sichtbar, was ich in Wahrheit bin.

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ICH WOLLTE STABILITÄT UM JEDEN PREIS.

UND FAND WAHRHEIT.

Zu Beginn des Jahres habe ich gemeinsam mit meinem Partner Ralf
ein Online-Business aufgebaut:
Facebook-Gruppe, Strategie, Plan.

Ich habe viel Zeit und Geld investiert,
weil ich dachte:
Jetzt finde ich endlich wieder Stabilität.

Und dann kam die schmerzhafte Erkenntnis:
Die Strategie passte hinten und vorne nicht zu mir.
Weder zu meinen Werten.
Noch zu meiner Art, Räume zu halten.
Und auch nicht zu meinem Nervensystem.

Was mir seit acht Jahren in der Selbständigkeit immer wieder begegnet:
Ein eigenes Business zu führen ist anspruchsvoller,
als ein Kind großzuziehen oder eine Liebesbeziehung zu führen.

Weil es wie ein Spiegel ist.
Weil es alle ungeheilten Trigger berührt:
Wert. Sichtbarkeit. Geld. Vertrauen. Sicherheit. „Genug sein“.

Ich habe zum ersten Mal Facebook Lives gemacht
und gemerkt:
Dieses ständige Senden, Abliefern, Erklären …
es brennt mich aus.

Und so begann etwas, das sich durch das ganze Jahr zog:

Nicht mehr machen brachte mich weiter.
Sondern viel weniger.

Eigentlich weiß ich das schon immer.
Und doch vergesse ich es immer wieder.

Wer bin ich also,
wenn ich nichts mehr beweisen muss?

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DER LETZTE HALT:

FINANZIELLE STABILITÄT

Bis September dieses Jahres klammerte ich mich an den letzten großen Punkt:
finanzielle Stabilität.

Und dann durfte auch das gehen.

Das war beängstigend.
Nichts schien mehr zu funktionieren.
Kein Plan.
Kein Justieren.
Kein Durchhalten.

Und das war gut so.

Denn als ich endlich losließ,
fiel ich zurück in mich selbst.

Und ich fand wieder,
was ich so lange vermisst hatte:

Meinen inneren Frieden.

Herrlich.

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WAS SICH IN MEINER BEGLEITUNG

NOCH MEHR ZEIGTE

Mit jedem Monat wurde deutlicher:

Meine Arbeit wird nicht kraftvoller,
wenn ich mehr tue.
Sondern wenn ich weniger tue.

Ich lehnte mich immer tiefer in mich selbst hinein.
Die Räume wurden stiller.
Und zugleich um ein Vielfaches kraftvoller.

Ich folgte dieser Frage noch weiter:

Wenn es meine Aufgabe in diesem Leben ist
(weil ich nichts anderes so gut kann),
dann muss es eine Möglichkeit geben,
diese Rolle so auszufüllen,
dass sie mich zutiefst nährt
und nicht Energie kostet.

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WAS ICH ÜBER BEZIEHUNG GELERNT HABE

MITTEN IM SCHEITERN

Liebe heißt,
sich in Wahrheit mitzuteilen.

Das schönste Geschenk ist,
uns so berührbar zu zeigen,
wie wir wirklich sind.

Und ich habe gelernt:

Es geht nicht darum,
Erwartungen zu erfüllen.

Es geht darum,
mich wirklich mitzuteilen.
Klar. Ehrlich. Menschlich.

Gestorben ist die Illusion:
Ich muss mich anstrengen,
um geliebt und in Sicherheit zu sein.

Geblieben ist die Wahrheit:

Ich bin geliebt und in Sicherheit –
genau so, wie ich bin.

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MEINE WICHTIGSTEN THEMEN

UND MOMENTE 2025

Meine Tochter wurde 18 –
und ich musste loslassen.
Sie wird gehen.
Schmerzhaft. Tränenreich.
Und herrlich befreiend.

Shine Your Light – Be Free!
zum siebten Mal –
und so reif wie nie.
Zehn Frauen.
Mit jeder führte ich vorab ein 90-Minuten-Gespräch.
So homogen und kraftvoll war diese Reise noch nie.

Ralf & ich – 2,5 Jahre.
Meine längste Partnerschaft bisher.
Ich habe gelernt, Wahrheit mitzuteilen
statt Erwartungen zu erfüllen.

Grandios.

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DER ABSTURZ WAR KEINE STRAFE.

ER WAR RÜCKKEHR.

Zur Jahresmitte beendete ich eine Zusammenarbeit,
die nicht zu mir passte.

Und ich stand plötzlich mit leeren Händen da.
Viel Erfahrung gewonnen.
Und ja – das tat weh.
Im Selbstbild.
Und auf dem Konto.

Im Sommer löste ich meine Praxisräume auf.
Im Herbst brauchte ich finanzielle Unterstützung.
Und ich habe sie angenommen.

Und gleichzeitig habe ich Räume gehalten.
Tiefe.
Heilsame.

2025 war wie der Endschliff:
Damit das, was ich in Wahrheit bin,
wieder Raum bekommt.
Wieder atmen kann.
Endlich.

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DIE LEKTION, DIE ALLES VERÄNDERT HAT

Wenn alles zerbricht, bin ich frei.

Frei von Erwartungen.
Frei von Konzepten.

Und ich habe wiedergefunden:

Ich bin nur dann wirklich im Frieden,
wenn Rückzug im Zentrum steht.

Nicht Business zuerst.
Nicht Content zuerst.
Nicht die anderen zuerst.

Sondern:

Echte Stille.
Mein Körper.
Meine Wahrheit.

Und erst aus diesem Frieden heraus
werde ich wieder zur Blüte,
die sich verströmt.

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AUSBLICK 2026

Nach all dem Zerbrechen
darf etwas Neues wachsen.
Organisch. Klar. Still.

Was ich 2026 anders mache:

Wenige, tiefgreifende, klar begrenzte Räume.
Mehr Co-Kreation mit Ralf und meinem wachsenden Team.
Täglich 60 Minuten echte Stille.

Und ja:
Shine Your Light – Be Free!
startet ab März 2026 wieder als 9-Monatsprogramm.

Meine Website ist dafür bereits überarbeitet.
Alles für 2026 ist dort klarer
und ruhiger aufgestellt.

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ICH DACHTE, JETZT VERLIERE ICH ALLES

UND HABE MICH WIEDERGEFUNDEN

Unter den Schichten von Erwartungen
und Anstrengung.

Und was geblieben ist,
ist ganz einfach:

Meine Wahrheit.
Mein Frieden.

Deine Kamala 🤍

Wenn du magst:
Was war 2025 bei dir
ein Satz, eine Erkenntnis oder eine Frage,
die du mit ins neue Jahr nimmst?