Ein Raum für zyklische Weisheit, Verkörperung und Würde
Dieser Ort ist gewachsen.
Aus Leben.
Aus Übergängen.
Aus Momenten, in denen nichts mehr trug –
und sich etwas Tieferes gezeigt hat.
Der Tempel ist ein Erfahrungsraum.
Ein innerer Ort, der Halt gibt,
wenn sich etwas wandelt.
Er bildet das Fundament meines Wirkens
und durchzieht alle meine Räume –
die Offenen Frauentempel,
die Jahresreise,
die stilleren 1:1-Wege.
Wie ein unsichtbares Gerüst,
das Sicherheit schenkt,
ohne einzuengen.
DIE HALTUNG, AUS DER ICH ARBEITE
Alles Leben bewegt sich in Zyklen.
In Wellen.
In Phasen von Öffnung und Rückzug,
von Blühen und Innehalten.
Diese Rhythmen zeigen sich überall:
in der Natur,
im Jahreskreis,
im weiblichen Körper,
im Atem,
in unseren inneren Wandlungsbewegungen.
Wenn wir uns wieder an ihnen orientieren,
geschieht etwas Leises und Kraftvolles zugleich:
Der Körper entspannt sich.
Das Nervensystem findet Boden.
Wir hören wieder, was wirklich gemeint ist.
DIE 8 SÄULEN MEINES RAUMES
Die 8 Säulen sind die innere Architektur meiner Arbeit.
Sie sind Landkarte und Erinnerungshilfe zugleich.
Kein starres System,
sondern eine Einladung,
sich im eigenen Rhythmus zu bewegen.
Sie folgen dem Jahreskreis
und den zyklischen Phasen des weiblichen Körpers.
Vier Grundphasen,
vier Schwellen –
jene Übergänge, in denen sich etwas neu ordnet.
Die 8 Säulen:
1. Fallen lassen in die Quelle
Winter · Menstruation
Stille, Regeneration, Rückzug
2. Den ersten Ruf hören
Schwelle Winter → Frühling
Lauschen, Ahnen, leise Impulse
3. Mutig ausprobieren
Frühling · Follikelphase
Bewegung, Neugier, Öffnung
4. Dich dem Leben in der Tiefe öffnen
Schwelle Frühling → Sommer
Begegnung, Berührbarkeit
5. In der Fülle stehen
Sommer · Eisprung
Präsenz, Verkörperung, Sichtbarkeit
6. Bilanz ziehen & wählen
Schwelle Sommer → Herbst
Klarheit, Ausrichtung
7. Sortieren & kompostieren
Herbst · Gelbkörperphase
Grenzen, Wahrhaftigkeit, Loslassen
8. Sterben lassen & in die Stille sinken
Schwelle Herbst → Winter
Hingabe, Integration, Rückzug
DIE MAGIE DER SCHWELLEN
Besonders die Übergänge tragen eine eigene Kraft.
Momente, in denen das Alte sich löst
und das Neue noch keinen Namen hat.
Wenn diese Schwellen bewusst begangen werden,
entsteht Vertrauen –
nicht, weil alles klar ist,
sondern weil wir uns getragen wissen
in einem größeren Rhythmus.
Viele Frauen erleben hier ein tiefes inneres Aufatmen:
Ich bin Teil von etwas Größerem.
Ich bewege mich im Fluss des Lebens.
Ich bin gehalten.
WIE DIESER RAUM WIRKT
Der Raum ist kein Ziel.
Er ist ein innerer Ort,
zu dem Frauen in meiner Arbeit immer wieder zurückkehren.
Ein Ort, an dem nichts erkämpft werden muss.
An dem Wahrnehmung genügt.
An dem sich das zeigen darf,
was längst da ist
und Raum braucht, um sich zu verkörpern.
EINE LEISE EINLADUNG
Wenn dich diese Zeilen berühren,
wenn etwas in dir resoniert
oder sich erinnert:
Dann darfst du weiter lauschen.
In deinem Tempo.
In deinem Rhythmus.
Manche Wege öffnen sich über einen ersten Kontakt,
manche über einen offenen Raum,
manche über stilles Dabeisein.
Nicht alles ist für jede Phase gedacht.
Und genau darin liegt die Würde dieses Ortes.
Wenn du magst,
kannst du diesen Raum auch jenseits dieser Seite weiter betreten.
In meinem Newsletter teile ich
Gedanken, Zyklen, Einladungen
und leise Erinnerungen aus dem Tempelalltag –
ohne Taktung, ohne Lautstärke.
Eine Verbindung,
die bleibt, auch wenn gerade nichts „ansteht“.
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